Unzufriedenheit durch verpasste Gelegenheiten?

Meine 11 Schritte Strategie gegen Unzufriedenheit.

Unzufriedenheit ist ein Energiekiller.

Du kennst das: eine Gelegenheit kommt auf dich zu und deine Ängste kommen hoch. Gar nicht unbedingt bewusst als Angst, funken sie dir dazwischen.

Nein, Du nimmst kluge Argumente und langes eindringendes Geplapper in deinem Kopf wahr. Die Unzufriedenheit checkt ein.

Total vertraut und war ja auch schon immer an deiner Seite und hat dir in der Vergangenheit so manche Chance verbaut. Die Angst und die Unzufriedenheit.

Genau die, an den du Jahre später noch knabberst, in Situationen wo nichts Akutes ansteht, nervt dann ein: „hätte … hätte …. Fahrradkette“. Unzufriedenheit hat sich bereit gemacht, dein Energielevel ist niedriger nach jeder scheinbar verpassten Gelegenheit.

Hätte war gestern und vorbei, Chancen sind heute!

Woran erkennst du Gelegenheiten?

Sie stehen unerwartet vor deiner Nase.

Bauch und Herz rufen: JA, Will ich. Ohne Argumente. Aus tiefer Überzeugung. Sie kommen auf dich zu, Du hast nicht krampfhaft danach gesucht. Das Universum zeigte: hier geht‘s lang, hier geht‘s vorwärts.

Warten auf dich liebes Erdenkind. Deine Seele will Erfahrungen machen.

Und genau rechtzeitig meldet sich die Polizei deiner Psyche bei dir. Ja, nein, vielleicht …geht jetzt los. Erst leise und manchmal, dann laut und ununterbrochen. Und ja, du ahnst es, sehr zuverlässig und unglaublich einfallsreich deine Versagensangst. Sie läuft zur Höchstform auf. Sie gibt alles, treu und fleißig plappert der Katalog der Argumente los, bist du glaubst was für eine verrückte Idee über diese Gelegenheit überhaupt nachzudenken.

Und genauso ging es auch mir mal wieder:

Gerade erst regional aktiv im Verband selbstständiger Frauen, ergibt sich die Gelegenheit meine Visionen und Ideen für den Bundesverband einzubringen: es stehen Wahlen an.

Meine Ideen machen die Runde und es kommt vier Wochen vor der Wahl zu einer Gruppe von Frauen die dazu JA SAGEN. Ja, sich gemeinsam aufzustellen zur Wahl. Ich investiere Zeit, konkretisiere meine Vision und die Angst beginnt ihre Arbeit. Macht mich jeck, sagen wir Rheinländer. Ich hüpfe innerlich rein und raus aus der Gruppe, bleibe in Deckung und beobachte die anderen Damen, höre gut zu bei Gerüchten. Die Nächte enden meist um 3:00 Uhr früh, Träume Endlosdiskussionen, in den ich mich rechtfertigen muss und bin morgens total erledigt. In früheren Zeiten hätte ich jetzt konkret den Abflug gemacht.

Ich rufe mich zur Raison und mache die klassische pro/contra Liste,mache mir bewusst was ich wirklich will, wohin ich will.

Das hilft bis zum Wochenende der Wahl. Ich bin mit einer Runde von Frauen konfrontiert die mich freundlich begrüßen, vor deren bösartiger Differenzen ich gewarnt wurde. Meine Energie wird komplett resorbiert, mir die nicht offen gezeigte Ablehnung vom Leib zu halten. Mein System rotiert, als Empath nehme ich hochsensibel jede Schwingung, jede Ablehnung war. Und je subtiler sie ist, desto gefährlicher empfindet meine Psyche sie. „Das hier brauchst du nicht.“ Ich kann Angst und Intuition nicht auseinanderhalten.

Soll ich hier meine Meinung sagen? Sei bloß nicht radikal warnt meine Nachbarin. In mir nur noch Fluchttendenz.

Am nächsten Morgen bekomme ich meine Klarheit zurück: Ich möchte Frauen Mut machen, meiner seelischen Aufgabe folgen und dies ist eine hervorragende Möglichkeit zur Gestaltung von etwas Großen. Ich kann mitwirken an der Zukunft, eine Plattform für das was ich zu sagen habe!

Mein Ziel ist jetzt also gewählt zu werden. Mir wird klar, dass Flucht ein altes Muster ist, mich nicht verwurzeln, jederzeit auf dem Sprung sein, wenn die geglaubte Gefahr zu groß wird.

Liebe Angst danke für diese Erkenntnis.

Warum glaube ich jeder Frau Zustimmung zu brauchen?

Warum falle ich auf deren Angstmerkmale herein?

Wie alt bin ich gerade?

Wer kandidiert hier?

Esther vier Jahre alt, dass fleißige Lieschen oder eine mutige Frau die vielen ein Vorbild war und ist.

Nachdem ich das geklärt habe, kann ich ruhig für mich und mein Anliegen sprechen, als ich gefragt werde. Mit dem Ergebnis, dass ich gewählt werde, meine Anträge diskutiert werden.

Ich vertraue mir, besinne mich wer ich bin.

Die Angst verschwindet, ihre Aufgabe ist getan. Ich bin gewachsen, danke Versagensangst und Selbstzweifel!

Kaum zuhause meldet sich eine große deutsche Tageszeitung für ein Interview beim Verband….

Was kannst Du tun, wenn eine Gelegenheit auf dich und deine Angst zukommt?
  1. Überprüfe ob diese Gelegenheit zu Dir und deinen Zielen passt.
  2. Mache eine PRO/Kontra Liste für diese Gelegenheit
  3. Stell dir das Ergebnis vor. Gefällt es dir? Oder eher deiner Angst?
  4. Stell dir vor das du diese Gelegenheit nicht wahrnimmst, wie fühlt sich dies an?
  5. Wenn du jetzt erleichtert bist, dann streiche diese Gelegenheit. Sie würde dich zum jetzigen Zeitpunkt überfordern.
  6. Wenn Du traurig bist und dir weitere vergangene Gelegenheiten einfallen, dann ist diese Gelegenheit für dich!
  7. Nimm dir einen Coach an die Seite um deine Zweifel zu enttarnen und deine Energie für diese Gelegenheit steigen zu lassen
  8. Mach eine Strategie mit deinem Coach, wie Du diese Gelegenheit als Gewinnerin meisterst.
  9. Nimm dir nach der Chance die Zeit das Ergebnis schriftlich festzuhalten.
  10. Welche Gefühle nimmst Du jetzt wahr?
  11. Verabschiede bewusst die Unzufriedenheit. Mach Platz für die Freude.

Du bist nicht allein! Ich freue mich über mutige Kommentare: